Österreich: Immofinanz hat weniger verdient

Österreich
Immofinanz hat weniger verdient

Das Immobilienunternehmen Immofinanz muss im Auftaktquartal weniger Gewinn hinnehmen. Den Umsatz konnte Österreichs größte Immobilienfirma dennoch steigern.
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HB WIEN. Die Immofinanz hat im ersten Quartal 2010/11 wegen Währungseffekten und des Wegfalls einmaliger Erträge deutlich weniger verdient. Unter dem Strich hat sich deshalb der Gewinn auf 59 Millionen Euro mehr als halbiert, nach 136,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Österreichs größte Immobilienfirma mitteilte.

Den Umsatz steigerte das Unternehmen durch höhere Mieterlöse und Erträge aus dem Verkauf von Immobilien auf 183,7 Millionen Euro nach 179,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Betriebsergebnis erhöhte sich auf 167,2 (Vorjahr 118,2) Millionen Euro, begünstigt durch die Aufwertung von Objekten. Das Finanzergebnis drehte allerdings ins Minus auf 101,6 Millionen Euro. Belastend wirkten Währungseffekte von 36,4 Millionen Euro. Zudem hatte Immofinanz im Vorjahr aus dem Rückkauf der Wandelschuldverschreibung außerordentliche Erträge verbucht. Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010/11 gab die Immofinanz nicht.

Die Immofinanz verfügt in Mittel- und Osteuropa über knapp 1700 Objekte, vornehmlich mit gewerblicher Nutzung. Den Wert bezifferte sie am Montag mit rund neun Milliarden Euro. Erst 2009/10 hatte das Unternehmen nach schweren Verlusten den Turnaround geschafft.

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