Österreichische Airline trotzt der Finanzkrise
Austrian Airlines bleibt bei ihrem Privatisierungs-Fahrplan

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) will ihre Privatisierung trotz der Finanzkrise nicht verschieben. „Verzögerungen im Privatisierungsprozess würden wegen der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Lage Anpassungen erzwingen, die auch eine spätere Privatisierung nicht wieder heilen könnte“, teilte das Unternehmen am Montag in Wien mit.

HB DÜSSELDORF. So würden Werte vernichtet und „eine mögliche positive Entwicklung von Austrian Airlines mit einem Partner gefährdet“. Der Staat will seinen Anteil an der AUA in private Hände geben. Als favorisierter Käufer gilt die Deutsche Lufthansa.

„Nur ein Zusammengehen mit einem vertriebsstarken strategischen Partner sichert die Zukunft ohne nachhaltige umfangreiche Kapazitätsrücknahmen“, schreibt die AUA. Als der Privatisierungsauftrag erteilt worden sei, habe der Börsenwert des Unternehmens zudem etwa auf dem heutigen Niveau gelegen.

Die weltweite Finanzkrise und der damit verbundene Wirtschaftsabschwung machten die planmäßige Umsetzung der Privatisierung „allenfalls noch dringlicher“. Als „vollkommen unverständlich“ und „fatale Fehleinschätzung der Situation“ bezeichnet das Management die Vorschläge von Branchenfremden, die Privatisierung zu verschieben.

Die Lufthansa hatte ihr Interesse an AUA wie ihr französischer Konkurrent Air France-KLM und die russische S7-Airlines öffentlich bekundet. Alle drei Fluggesellschaften dürften sich auch auf der Liste der potenziellen Käufer befinden.

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