Offizielles Angebot fehlt noch
Euronext nennt Details für Börsenfusion

Im Übernahmekampf um die London Stock Exchange (LSE) hat die mit der Deutschen Börse konkurrierende Euronext über mögliche Kosten und Ersparnisse informiert.

HB AMSTERDAM. Die Vierländer-Börse veranschlagt nach einer möglichen Übernahme der Briten Umstrukturierungskosten von 184 Millionen Euro, wie Euronext am Mittwoch mitteilte. „Euronext nimmt an, dass eine Fusion mit der LSE jährliche Vorsteuerkosten und Umsatzsynergien von 203 Millionen Euro generieren wird.“ Zudem kündigte die Vierländer-Börse an, bei einer Verschmelzung Gebühren zu senken. In Großbritannien sollten sie um 10 Prozent gekappt werden. Ein offizielles Übernahmeangebot machte Euronext nicht. Die Vierländer-Börse hatte am 20. Dezember 2004 und damit kurz nach der Deutsche Börse angekündigt, ein Angebot für die London Stock Exchange (LSE) zu erwägen.

Die von Euronext vorgelegten Details im Übernahmekampf mit der Deutschen Börse um die LSE sind in Frankfurter Finanzkreisen als enttäuschend bezeichnet worden. „Die nun präsentierten Einzelheiten sind enttäuschend, vor allem da Euronext im Gegensatz zur Deutschen Börse noch keinen Preis genannt hat und Investoren so im Dunkeln lässt.“ Euronext habe nur eine Kopie dessen vorgelegt, was die Deutsche Börse bereits angekündigt hat.“ Die LSE hat die Offerte der Deutschen Börse bislang abgelehnt, da sie das Gebot 530 Pence je LSE-Aktie“ als zu niedrig erachtet.

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