Online-Versand Amazon gibt Händlern mehr Spielraum beim Preis

Lange war es Pflicht: Händler mussten auf Amazon den günstigsten Preis für ihre Produkte angeben. Diese Bedingung will das Online-Kaufhaus nun nicht mehr durchsetzen.
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Jeff Bezos gibt sich versöhnlich: Der günstigste Preis bei Amazon ist fortan nicht mehr Pflicht. Quelle: ap

Jeff Bezos gibt sich versöhnlich: Der günstigste Preis bei Amazon ist fortan nicht mehr Pflicht.

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BonnInternethändler müssen auf der Online-Plattform Amazon künftig nicht mehr den jeweils günstigsten Preis für ihre Produkte anbieten. Diese Bedingung wolle das Internet-Kaufhaus nicht mehr durchsetzen, teilte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn mit. Amazon habe der Behörde übermittelt, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für einen Teil der Händler bereits geändert worden seien.

Das Bundeskartellamt hatte ein Verfahren eingeleitet, weil Amazon es Händlern untersagte, ihre Produkte auf anderen Plattformen im Internet günstiger zu verkaufen als bei Amazon. Dies galt etwa, wenn Produkte neben Amazon auch über das Online-Auktionshaus Ebay oder die eigenen Internetseiten der Verkäufer angeboten wurden. Mit dieser sogenannten Preisparitätsklausel könne Amazon "gegen das allgemeine Kartellverbot verstoßen", hatte Kartellamtspräsident Andreas Mundt erklärt. Ob Amazons Rückzieher ausreicht, das Verfahren zu erledigen, wird Mundt zufolge nun geprüft.

Die Wettbewerbsbehörde sah in der Preisklausel eine Behinderung von neuen Konkurrenten, weil sie Händlern günstigere Provisionen für den Verkauf von Produkten anbieten könnten als der Platzhirsch Amazon, um bekannter zu werden. Amazons Preisklausel könne deshalb auch zu einem höheren Preisniveau zulasten des Verbrauchers führen.

Preisdiktat bei Amazon fällt

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  • afp
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  • Schade, dass das Verfahren "Hood.de gegen Amazon" bzgl. der Preisparität, weder in dem Beitrag, noch in dem Video erwähnt wurde. http://www.wortfilter.de/news13Q2/4674-Amazon-Preisparitaet-LG-Koeln-setzt-Verfahren-aus.php

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