Operative Marge geringfügig gestiegen
Reuters Group sieht optimistisch in die Zukunft

Bei der Reuters Group in London lösten die Zahlen für das dritte Quartal vorsichtigen Optmismus aus: Nachdem sich in den USA bereits seit einigen Monaten eine Erholung abzeichnen würde, gebe es jetzt auch in Europa erste "positive" Zeichen, sagte Reuters-CEO Tom Glocer am Montag.

HB LONDON. Die operative Marge im Gesamtjahr werde voraussichtlich geringfügig über der des Vorjahrs (13,1 Prozent) liegen, sagte Finance Director David Grigson. Für die langfristig angestrebte operative Marge von 17 bis 20 Prozent, die das Unternehmen im Oktober 2001 als Ziel genannt hatte, wurde kein Zeitrahmen angegeben.

Ferner will Reuters im Rahmen der Restrukturierung ihre Produktlinie auf 50 von 1 300 Produkten verringern. Im Februar hatte der Informationsdienstleister noch angegeben, die Produktzahl auf 200 verringern zu wollen. Die Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm „Fast Forward“ schätzt Reuters insgesamt auf 340 Mill. Pfund. Davon dürften 2003 knapp unter 160 Mill. Pfund anfallen. Im kommenden Jahr dürften es rund 140 Mill. Pfund sein. Der Rest werde auf das Jahr 2005 entfallen.

Bei ihren Einsparungen komme die Reuters Group rascher voran als erwartet, teilte das Unternehmen am Montag weiter mit. Demnach werden sich die Einsparungen im Gesamtjahr 2003 auf 55 Mill. Pfund belaufen. Ursprünglich wollte der Informationsdienstleister 45 Mill. Pfund einsparen.

In der kommenden Woche will Reuters zudem eine Anleihe im Volumen von 500 Mill. Euro platzieren. Entsprechende Pläne hatte das Unternehmen schon zu Beginn dieses Monats bekanntgegeben.

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