Operativer Gewinn
Essanelle-Turnaround erfreut Frisör-Rivalen Klier

Deutschlands einziger börsennotierter Friseurkonzern Essanelle peilt für das laufende Jahr den höchsten Gewinn seiner Unternehmensgeschichte an. Der Turnaround erfreut vor allem den Frisör-Rivalen Klier.

HB DÜSSELDORF. „Wir sind relativ sicher, dass wir das Vorjahresergebnis erreichen“, sagte Vorstandschef Uwe Grimminger dem Handelsblatt. Tatsächlich wäre dies aber eine deutliche Verbesserung gegenüber 2006. Zuletzt nämlich steckten in dem bis dahin höchsten Konzerngewinn von 2,9 Millionen Euro gut 0,8 Millionen Euro, die Essanelle durch den Verkauf der Franchisekette Mod’s Hair eingenommen hatte. Dieses Jahr dagegen soll der Gewinn ausschließlich aus dem operativen Ergebnis kommen.

Von dem anziehenden Geschäft profitiert vor allem Erzrivale Klier. Als die Essanelle-Aktie nach dem verpatzten Börsengang im Sommer 2001 und anschließenden hohen Konzernverlusten unter die Ein-Euro-Marke rutschte, beteiligte sich der Wolfsburger Marktführer Klier mit 29,8 Prozent an seinem größten Verfolger. Nach dem Turnaround kostet die Aktie heute mehr als das Achtfache des damaligen Werts. „Wir sind nicht unzufrieden mit dem Investment“, sagte Michael Klier, der den Essanelle-Konkurrenten mit seinem Cousin Christian in dritter Generation leitet.

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