Optikerkette
Fielmann expandiert munter weiter

1,5 Millionen Brillen hat Fielmann im ersten Quartal verkauft. Das belegt, wie groß der Optikerkette inzwischen ist. Und sie will noch weiter wachsen, Krise hin oder her.

HB HAMBURG. Der Brillenfilialist Fielmann treibt mitten in der Wirtschaftskrise seine Expansion voran. „In der Krise agieren wir offensiv“, kündigte Unternehmenschef Günther Fielmann in Hamburg an. „Wir prüfen Akquisemöglichkeiten“. Konkrete Vorhaben nannte er nicht.

Im ersten Quartal steigerte Fielmann die Werbeausgaben um zehn Mio. Euro und nahm damit in Kauf, dass der Gewinn sank. Während der Umsatz um 3,7 Prozent auf 226 Mio. Euro kletterte, schrumpfte das Vorsteuerergebnis um 14,7 Prozent auf 33 Mio. Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 34 Mio. gerechnet.

Unter dem Strich blieb ein Quartalsgewinn von 23,2 Mio. Euro. Fielmann verkaufte in den ersten drei Monaten 1,5 Mio. Brillen und damit 1,7 Prozent mehr.

Im vergangenen Jahr hatte Fielmann den Gewinn trotz Konsumflaute um fast 40 Prozent auf 113,9 Mio. Euro steigern können und beteiligt seine Aktionäre nun daran. Die Dividende soll um 55 Cent auf 1,95 Euro je Anteilschein angehoben werden.

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