Optikerkette
Fielmann macht mehr Umsatz und Gewinn

Die Optikerkette Fielmann profitiert vom demografischen Wandel und verkauft immer mehr Seh- und Hörhilfe. 1,7 Millionen Brillen waren es allein im ersten Quartal. Der Umsatz stieg deutlich.
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HamburgFielmann hat zu Jahresbeginn von der guten Stimmung der Verbraucher in Deutschland profitiert und mehr verdient. Von Januar bis März verkaufte die Optikerkette aus Hamburg 1,7 Millionen Brillen, fast fünf Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie Unternehmensgründer Günther Fielmann am Donnerstag in Hamburg bekanntgab. Der Umsatz stieg etwas stärker um sechs Prozent auf 272 Millionen Euro, weil mehr aufwändige Gleitsichtbrillen gefragt waren.

„Die gute Konjunktur, die gute Stimmung, das alles hat zu dem sehr guten Jahresauftakt beigetragen“, erläuterte ein Unternehmenssprecher. „Die Leute geben mehr Geld aus.“ Der Vorsteuergewinn legte um mehr als sieben Prozent auf 47 Millionen Euro zu. Von etwa soviel waren auch von Reuters befragte Analysten ausgegangen.

Den im Vergleich zum Umsatz höheren Gewinnanstieg erklärte Fielmann mit einer gestiegenen Effizienz. Das Verkaufsplus wurde mit einer nahezu unveränderten Zahl an Filialen erzielt. Ende März betrieb Fielmann 665 Niederlassungen, zehn mehr als im Vorjahr.

Auch für das Gesamtjahr zeigte sich Fielmann optimistisch: Er sehe auf mehreren Feldern Wachstumschancen. Dazu zählte das Unternehmen neben der Expansion und der Vergrößerung von Ladenflächen auch das Geschäft mit Hörgeräten. Eine konkrete Geschäftsprognose wagte Fielmann nicht.

Für das abgelaufenen Jahr soll den Aktionären, darunter als größte Gruppe die Familie, eine um zehn Cent auf 2,50 Euro je Anteilschein erhöhte Dividende zufließen. 2011 hatte Deutschlands größte Optikerkette gut 6,7 Millionen Brillen verkauft und den Reingewinn um drei Prozent auf 125 Millionen Euro gesteigert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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