Outdoor-Marke
Jack Wolfskin will die Anden erobern

Auf dem Heimatmarkt sieht Jack Wolfskin die Wachstumschancen ausgereizt. Daher folgt das Unternehmen seinen Kunden nun nach Südamerika. Damit ist die Outdoor-Marke aber nicht allein – auch die Konkurrenz kommt mit.
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FrankfurtDer deutsche Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin folgt seiner abenteuerlustigen Kundschaft nach Südamerika. Angesichts weitgehend ausgereizter Wachstumschancen im Heimatmarkt will das vom Finanzinvestor Blackstone beherrschte Unternehmen in Kolumbien, Bolivien, Ecuador, Peru und Chile Fuß fassen. Eine entsprechende Vertriebskooperation sei mit dem südamerikanischen Einzelhandelsunternehmen Heightsport geschlossen worden, teilte Jack Wolfskin am Montag mit. „Vor allem der stark wachsende Tourismus in Chile bietet optimale Ausgangsbedingungen“, erklärte Geschäftsführer Michael Rupp. In dem Land mit seinen über 6000 Meter hohen Bergen habe das Unternehmen aus Idstein bei Frankfurt bereits einen ersten Laden eröffnet.

Auch andere Outdoor-Marken streben aus der europäischen Heimat in neue Wachstumsmärkte. Große Hoffnungen setzt die Branche nicht nur auf Südamerika, sondern auch auf Russland und China - dort will sich unter anderem der norwegische Anbieter Haglöfs breit machen, der vom japanischen Sportartikelhersteller Asics übernommen wurde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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