Paketangebote und Controlling soll Kosten überschaubar machen
Steuerberater leiden unter flauer Konjunktur

Die Konjunkturschwäche ist auch an den Steuerberatern nicht spurlos vorbeigegangen. Außerdem leidet die Branche an verschärftem Wettberb. Dies teilte die Hypo-Vereinsbank (HVB) am Freitag in München mit.

HB MÜNCHEN. Die Branche müsse auch im laufenden Jahr mit einem geringeren Wachstum als in früheren Jahren rechnen, hieß es weiter. Durch die steigende Zahl von Steuerberatern nehme der Preisdruck zu. Auch zunehmende Kosten für Fortbildungen als Folge häufiger Gesetzesänderungen belasteten die Gewinne.

Chancen ergäben sich aus einem breiter gefassten Beratungsfeld einerseits und der Spezialisierung andererseits, hieß es. Etwa zwei Drittel aller mittelständischen Unternehmen erwarteten von ihrem Steuerberater auch Rat in Fragen der Unternehmensführung.

Zusammenschlüsse von Steuerberatern mit Rechtsanwälten oder Wirtschaftsprüfern gewännen zunehmend an Bedeutung, sagte der HVB- Branchenanalyst Franz-Xaver Hilmer. Er rät den Kanzleien unter anderem zu Paketangeboten sowie dem Einsatz von Controlling- Instrumenten, um bei jedem Mandat Erlöse und Kosten gegenüber stellen zu können.

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