Paketdienst
Wirtschaftsflaute trifft Fedex unerwartet hart

Die globale Wirtschaftsflaute zieht den US-Paketdienst Fedex stärker in Mitleidenschaft als erwartet. Das Unternehmen vermeldete am Donnerstag einen Gewinneinbruch von mehr als 75 Prozent und will nun den Gürtel noch enger schnallen und Stellen streichen.

HB DETROIT. In seinem dritten Geschäftsquartal bis Ende Februar verdiente der Deutsche-Post-Rival nur noch 97 Mio. Dollar nach 393 Mio. vor einem Jahr. Der Umsatz schrumpfte gleichzeitig um 14 Prozent auf 8,14 Mrd. Dollar. Börsianer hatten mit einem rund 50 Prozent höheren Gewinn gerechnet und schickten die Fedex-Aktie deshalb vorbörslich mehr als vier Prozent ins Minus.

Das Wohl und Wehe der Paketdienste gilt als Barometer für das Schicksal der Gesamtwirtschaft: In guten Zeiten werden viele Pakete verschickt, in schlechten Zeiten verzichten viele Kunden auf ihre Dienste - vor allem auf gewinnträchtige Sonderleistungen wie einen Express-Service. Fedex konkurriert in den USA vor allem mit United Parcel Service.

Fedex habe zwar in allen Transport-Segmenten Marktanteile hinzugewonnen, erklärte Konzernchef Fred Smith. "Die Härte und erwartete Dauer der Rezession zwingen uns dennoch dazu, weitere Maßnahmen zu ergreifen." Fedex will nun die Kapazität in einigen Sparten wie dem Express-Geschäft drosseln und neben dem Personal auch die Arbeitszeiten reduzieren. Insgesamt will Fedex mit den Schritten im Geschäftsjahr 2010 rund eine Milliarde Dollar einsparen.

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