Pampers-Hersteller
Procter & Gamble macht Pantene-Creme Probleme

Procter & Gamble ist mit einem Plus bei Gewinn und Umsatz in das neue Geschäftsjahr gestartet. Allerdings läuft es für den Pampers-Hersteller bei Shampoos und Hautpflege noch nicht wie erhofft.
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ChicagoDer Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble (P&G) hat zum Jahresauftakt Gewinn und Umsatz gesteigert, in den Bereichen Haut- und Haarpflege aber enttäuscht. Der Konzern mit Marken wie Pampers-Windeln und Gillette-Rasierern wies am Mittwoch einen Gewinnanstieg für das dritte Quartal von knapp sieben Prozent zum Vorjahr auf knapp 2,6 Milliarden Dollar aus. Der Umsatz legte um zwei Prozent zu auf 20,6 Milliarden Dollar.

Für das laufende Quartal erwartet P&G maximal 77 Cent Gewinn je Aktie, Analysten gehen bislang von 81 Cent aus. P&G-Aktien reagierten vorbörslich mit Abschlägen von 2,6 Prozent.

P&G versucht seit längerem, sich unter Firmenchef Bob McDonald neu zu aufzustellen. Vor gut einem Jahr legte der Manager ein Restrukturierungsprogramm im Volumen von zehn Milliarden Dollar auf. Auch Tausende Stellenstreichungen waren darin enthalten. P&G hält sich vor allem in den wichtigen Schwellenländern für nicht flink genug. Allerdings ist P&G etwa in China, das als einer der am stärksten wachsenden Märkte für Kosmetikartikel gilt, bereits besser aufgestellt als etwa der deutsche Konkurrent Beiersdorf.

Während P&G für den US-Markt mit dem vorportionierten Waschmittel Tide Pods den Umsatz steigern konnte, läuft es bei Shampoos und Hautpflege noch nicht wie erhofft. Vor allem die Reihe Pantene konnte sich bislang nicht überzeugend gegen die Angebote der Konkurrenz durchsetzen. Der Umsatz in der Haut- und Haarpflegesparte sank im abgelaufenen Quartal.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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