Panne beim Mail-Versand
Online-Kaufhaus begrüßt Schotten in der Unabhängigkeit

Ein Online-Kaufhaus hat das schottische Unabhängigkeitsreferendum für eine Marketingaktion genutzt – und dabei einen peinlichen Fehler gemacht. Den Kunden „im neuen unabhängigen Land“ wurde Rabatt geboten.
  • 0

DüsseldorfEin britischer Online-Händler für Möbel, Teppiche und Dekorationsgegenstände hat sich am Freitag blamiert. Versehentlich ging eine E-Mail an Kunden, in der blaue Waren angepriesen wurden, deren Design sich von der schottischen Fahne habe inspiren lassen. Den Empfänger berichtete das Unternehmen von einem „neuen unabhängigen Land“ und bot einen Rabatt an. Schließlich sei das Kaufhaus jetzt in „einem neuen Land aktiv“.

Allerdings war das Unabhängigkeitsvotum der Schotten eindeutig gewesen. 55 Prozent hatten am Donnerstag für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt. Die vorbereitete E-Mail hätte eigentlich nicht abgesendet werden sollen.

Wenige Minuten später war dem Unternehmen der peinliche Fehler aufgefallen und es kam eine Entschuldigung. „Sorry“, hieß es darin in großen Lettern. Und statt eines schottisch-blauen Liebessessel wurde der Sessel „Edward Jack“ zum Kauf angepriesen. Auf seiner Rückenlehne prangt ein Union Jack, die Flagge Großbritanniens.

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

Kommentare zu " Panne beim Mail-Versand: Online-Kaufhaus begrüßt Schotten in der Unabhängigkeit"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%