Partner gesucht
Karstadt-Quelle plant Ausgliederung von Filialen

Der Karstadt-Quelle-Konzern erwägt Filialen auszugliedern und seine Hypothekenbank verkaufen, um sich zu sanieren.

HB/ire/pk/rob DÜSSELDORF. Im Vorstand wird derzeit ein Modell diskutiert, nach dem kleinere, unrentable oder in ihrer Struktur nicht passende Karstadt-Warenhausfilialen in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden sollten. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ unter Berufung auf informierte Kreise. Zugleich will der Handelskonzern Karstadt-Quelle seine Immobilientochter Karstadt Hypothekenbank verkaufen. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, befindet sich das Unternehmen auf der Suche nach einem Investor.

Mit einer Ausgliederung schwacher Filialen würde die Warenhausgruppe einige der drückenden Problemfelder aus der Bilanz herausnehmen. Für eine solche Lösung müssten aber noch Partner gefunden werden, schrieb die FAZ weiter. Das Blatt verwies zugleich auf ein ähnliches Modell beim Handelskonzern Metro. Dieser hatte als Randaktivitäten definierte Geschäfte aus dem Konzern dekonsolidiert und als Joint Venture in der Verwertungsgesellschaft Divaco gebündelt. Dabei hatte Metro mit der Deutschen Bank und dem Versicherungskonzern Gerling zusammengearbeitet. Ziel der Divaco-Konstruktion war es, die ausgelagerten Aktivitäten möglichst Gewinn bringend zu verkaufen, was jedoch nur teilweise gelang. Im Januar hatte Metro den Verkauf ihres Divaco-Aktienpakets bekannt gegeben.

An der Hypothekenbank zeigen sowohl Finanzinvestoren als auch Hypothekenbanken Interesse. Der Wert der Hypothekenbank liege bei etwa 150 Mill. Euro, heißt es in Finanzkreisen. Karstadt-Quelle wollte sich dazu nicht äußern.

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