Passagiermangel
British Airways rechnet mit weniger Umsatz

Die Fluggesellschaft British Airways wird im März ausgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 schlechter abschneiden als zuletzt angenommen.

HB LONDON. Der massive Passagierrückgang um 7,3 Prozent im März werde den Gesamtjahresumsatz mit bis zu 25 Millionen Pfund belasten, teilte BA am Freitag mit. Damit ist das Ziel, den Umsatz um 3,5 Prozent zu steigern, nicht mehr möglich. Operativ sei mit einem Verlust von 150 Millionen Pfund zu rechnen, bestätigte BA seine Prognose vom Februar. Die Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von 75 Millionen Pfund sind darin noch nicht berücksichtigt. "Die Marktbedingungen bleiben herausfordernd", teilte British Airways, die seit Monaten mit dem spanischen Allianzpartner Iberia über eine Fusion verhandelt, mit.

Die Fluggesellschaft leidet vor allem unter der einbrechenden Nachfrage in dem gewöhnlich lukrativen Geschäft mit Flugreisen über den Atlantik. Die Auslastung der British-Airways-Flugzeuge - der sogenannte Ladefaktor - sank im März um 6,4 Prozentpunkte auf 72,7 Prozent. Auch bei den Rivalen in Übersee sieht die Lage angesichts der Wirtschaftsflaute nicht gut aus. Wie US Airways ebenfalls am Freitag mitteilte, fiel die Auslastung im März um 8,9 Prozent. Neben der Krise machte die Fluggesellschaft die zeitliche Verschiebung der Osterferien für den Rückgang verantwortlich. Im vergangenen Jahr fiel Ostern in den März, in diesem Jahr aber in den April. Mit neuen Gebühren für Service und Angebote an Board will US Airways einen Teil der Ausfälle kompensieren.

Dagegen zählen Billiganbieter wie Ryanair zu den Profiteuren der Krise. 4,7 Millionen Passagiere flogen im März mit der irischen Fluggesellschaft, fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings waren die Flugzeuge nicht mehr so voll. Der Ladefaktor fiel den Angaben vom Freitag zufolge auf 77 Prozent von 79 Prozent. Ryanair begründete dies ebenfalls mit der Verschiebung der Osterferien von März auf April.

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