Personaldienstleister
Adecco macht Offerte für DIS offiziell

Der Perosonaldienstleister Adecco hat das angekündigte öffentliche Kaufangebot für den deutschen Wettbewerber DIS in Höhe von 54,50 Euro pro Aktie in bar nun offiziell vorgelegt. Doch die Übernahme steht auf der Kippe.

tel/oli/HB ZÜRICH. Die Angebotesfrist soll bis zum 8. März laufen, teilte Adecco am Montag mit. Es gebe keine Mindestzahl von angedienten Aktien zur Annahme des Angebots, hieß es. Das Angebot hatte Adecco bereits Anfang Januar bekannt gemacht, jedoch noch von der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abhängig.

Adecco-Chef Klaus Jacobs verfügt nach eigenen Angaben bereits über mehr als 39 Prozent der Anteile. Adecco hatte mit dem größten DIS-Aktionär, der Familie Paulmann, Anfang Januar die Übernahme von deren rund 29-prozentiger Beteiligung für 54,50 Euro je Aktie vereinbart.

Allerdings dürfte die Übernahme der weiteren Anteile schwieriger werden als gedacht: Mit der Voith-Gruppe und dem britischen Vermögensverwalter Jupiter machen zwei Großaktionäre, die gemeinsam über fast den gleichen Aktienanteil wie Adecco verfügen, Stimmung gegen den Verkauf. Sie halten das Angebot der Schweizer für zu niedrig. Ihr Vorwurf, dass die Übernahme auch juristische Makel habe, weil das DIS-Management und der Aufsichtsrat nicht unparteiisch seien, lässt sich nach Einschätzung von Aktienrechtlern aber nicht aufrecht erhalten. Es sei dem Management nicht verboten, ein Angebot ausdrücklich zu begrüßen, sagte ein Jurist dem Handelsblatt.

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