Pflegebranche
Nach Wyser-Prattes Einstieg will Curanum handeln

Der Münchener Alten- und Pflegeheimbetreiber Curanum will sich bei geplanten Zukäufen von seinem neuen Großaktionär Guy Wyser-Pratte nicht unter Druck setzen lassen. Dennoch hat Finanzvorstand Rothe angekündigt, das Unternehmen wolle in Sachen Übernahmen noch dieses Jahr aktiv werden.

HB FRANKFURT. „Wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern das erklärte Ziel, dass wir konsolidieren wollen. Das muss man aber mit Augenmaß machen, sonst geht der Schuss nach hinten los“, sagte Curanum-Finanzvorstand Bernd Rothe am Dienstag.

„Da kann man nicht wahllos und zu jedem Preis kaufen.“ Eine Einschätzung zu dem neuen Großaktionär wollte Rothe zunächst nicht abgeben. „Wir haben nicht mit Wyser-Pratte gesprochen und können daher noch nicht viel dazu sagen“, erklärte der Finanzvorstand.

Der US-Investor hatte Curanum am Montag mitgeteilt, eine Beteiligung von 5,01 Prozent an der Firma erworben zu haben. Wyser-Pratte gilt als fordernder Investor, der versucht, die Führung der Unternehmen in seinem Visier unter Druck zu setzen.

Auch wenn die im Kleinwerteindex S-Dax gelistete Curanum in diesem Jahr bislang noch keinen Zukauf gemacht hat, bekräftigte Rothe das Ziel, im laufenden Geschäftsjahr noch sieben bis acht Einrichtungen übernehmen zu wollen. „Es gibt viele Gruppen, die in dieser Größenordnung sind. Wir befinden uns laufend in Prüfungen.“

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