Pharmagroßhändler profitiert vom Ende der Rabattschlacht
Phoenix steigert Umsatz und Ergebnis

Im zum 31. Januar beendeten Geschäftsjahr 2004/05 hat Europas zweitgrößter Pharmagroßhändler Phoenix vom Ende der Rabattschlacht auf dem Arzneimittelmarkt profitiert.

HB MANNHEIM. Im Inland sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 5,3 Mrd. auf 5,5 Mrd. € gestiegen, teilte Vorstandschef Reimund Pohl am Mittwoch in Mannheim mit. Das Ergebnis vor Steuern habe in Deutschland bei 72,5 Mill. nach 58,1 Mill. € gelegen.

Im Konzern habe Phoenix einen Umsatzanstieg um 10,5 % auf 17,9 Mrd. € verbucht, sagte der Vorsitzende. Neben dem guten Deutschlandgeschäft habe dazu vor allem der Markt in Osteuropa beigetragen. Angaben zum Konzernergebnis wurden nicht gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr rechne Phoenix im Konzern mit einem zweistelligen Umsatzplus, sagte Pohl, der im Februar das Amt von Bernd Scheifele übernommen hatte. Scheifele wechselte an die Spitze von Europas führenden Zementhersteller HeidelbergCement.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Konzern um etwa 1700 auf rund 17 900. In Deutschland gab es zum Abschluss des Geschäftsjahres 3113 Mitarbeiter nach 3230 im Vorjahr. Phoenix hat nach eigenen Angaben 120 Vertriebszentren in 19 Ländern und 43 000 Kunden im Pharmagroßhandel. Europas Nummer eins ist das Stuttgarter Unternehmen Celesio.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%