Pilotprojekt in Düsseldorf und Hamburg
Post testet Sonntagszustellung

Die Deutsche Post testet gemeinsam mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ die Sonntagszustellung. Das Pilotprojekt ist auf zwei Städte und drei Monate begrenzt. Entscheidet sich die Post danach für eine dauerhafte Ausweitung der Zustellung, würden vor allem die Printmedien profitieren.

HB DÜSSELDORF. Die Abonnenten des Nachrichtenmagazins sollen ab dem 3. Juni in Düsseldorf und ab dem 19.



August in Hamburg das Magazin von Post-Beschäftigten ins Haus geliefert bekommen, teilten Post und das Magazin am Mittwoch mit. Das exklusive Pilotprojekt sei auf drei Monate angelegt, sagte ein Post-Sprecher. Danach werde über eine Ausweitung nachgedacht. Interesse von Kunden sei da. Es gebe bei Geschäftskunden bereits weitere Anfragen für die Sonntags-Zustellung. Der Trend bei der Post gehe zu „mehr Service und Kundennähe“, sagte Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel.

Die Sonntags-Zustellung unterscheidet sich aus rechtlichen Gründen von der normalen. Die Sendungen müssten einen tagesaktuellen Bezug haben, erläuterte der Sprecher. Dazu zählten Magazine, Zeitungen, aber etwa auch Kataloge. Über 200 Mitarbeiter der Post würden für die Sonntagszustellung in den zwei Städten im Einsatz sein. Dabei handele es sich um Entlastungskräfte für die werktägliche Zustellung.

Für den „Spiegel“ ist die Sonntagzustellung nicht ganz neu. In Berlin (seit 2001), in Frankfurt (seit 2002) und in Lübeck (seit 2005) können die Abonnenten ihr Exemplar bereits sonntags im Briefkasten finden. Dort arbeite der Verlag mit regionalen Anbietern zusammen, sagte eine Sprecherin.

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