Pilotprojekt in Manhattan: Deutsche Post trägt Pakete in Öko-Autos aus

Pilotprojekt in Manhattan
Deutsche Post trägt Pakete in Öko-Autos aus

Die Deutsche Post hat in New York ein Pilotprojekt für besseren Umweltschutz gestartet: In Manhattan stellt die US-Tochter DHL Express ihre komplette Fahrzeugflotte bis September auf Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb um.
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New YorkInsgesamt 80 Pakettransporter mit Alternativantrieb sollen in der Finanzmetropole zum Einsatz kommen.

Die komplette Flotte von DHL Express wird im dichten Verkehr von Manhattan dann nur noch aus umweltfreundlichen Fahrzeugen bestehen. „Unsere Kunden erwarten das von uns“, erklärte Post-Chef Appel bei der Vorstellung des Projekts in New York.  Das Projekt werde vier Millionen Dollar kosten. Geld, das nicht unmittelbar wieder hineinkomme, etwa über geringere Verbrauchskosten für Sprit. „Wir sehen das als Investment“, erklärte Ian Clough, US-Chef von DHL, „das sich nicht kurzfristig, wohl aber langfristig bezahlt machen wird“.

Die Post hatte sich bereits 2008 Ziele für den Umweltschutz gesteckt: Bis 2020 soll der CO2-Ausstoss um 30 Prozent sinken im Vergleich zum Ausgangsjahr 2007.  Bereits jetzt betreibt das Unternehmen weltweit 3000 Fahrzeuge mit Alternativantrieb.

Mit der dicht besiedelten Metropole New York hat sich die Post nach eigener Ansicht den passenden Ort für das Pilotprojekt ausgesucht: „Manhattan ist das optimale Testfeld“, erklärte Post-Chef Appel. Die Stadt mit ihrem starken Verkehr, ihrem Lärm und ihren bisweilen extremen Wetterbedingungen biete alle Herausforderungen, die ein solches Projekt zu bewältigen habe. Die schwül-heißen Sommer und kalten Wintern mit Schneestürmen etwa – beides könne ein  Problem für ein batteriebetriebenes Fahrzeug darstellen, erläuterte der Post-Chef. „Und stellen Sie sich Manhattan nur einmal ohne all den Lärm der Autos, Kleinlaster und Taxen vor“, machte Appel den New Yorkern das Projekt schmackhaft, bei dem schließlich deutlich leisere Elektroautos zum Einsatz kommen.

Ohnehin unternimmt die Stadt New York große Anstrengungen, insbesondere den Verkehr umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. So hat Bürgermeister Michael Bloomberg  Programme gestartet, mit denen die städtische Busflotte auf Hybridfahrzeuge umgestellt wird. Auch New Yorker Taxis sollen künftig verstärkt als Fahrzeuge mit Alternativantrieb unterwegs sein. Die Stadt unterstützt das Projekt der Deutschen Post mit Steuererleichterungen.

Um ihre Klimaziele zu erreichen, will die Post auch im Lufttransport umweltfreundlicher werden: Die Flugzeugflotte wird nach und nach auf Flieger mit weniger Kraftstoffverbrauch umgestellt. Zudem sollen Gebäude der Post energieeffizienter beheizt oder gekühlt werden.

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  • Weil die Deutsche Post diesen Vorschlag für Deutschland im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesen mit Schreiben vom 5.2.2001 abgelehnt hat ?

  • Warum wird erst in den USA getestet, wir die Deutschen sind doch eigentlich die Vorreiter in dieser Technik, könnte man das nicht einfach parallel laufen lassen oder würde das die Kosten übersteigen? Es hätte den Vorteil, das man nicht noch eine Extrastudie für Europa in Auftrag geben müsste.

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