Pilsner Urquell, Grolsch, Peroni
SAB Miller verkauft vor Milliardenübernahme mehr Bier

Der Brauereiriese SAB Miller meldet vor dem Zusammenschluss mit Anheuser Busch ein deutliches Absatzplus und überrascht damit die Analysten. Auch höhere Preise konnte der Konzern durchsetzen.

LondonDer weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SAB Miller hat vor der Milliardenfusion mit Anheuser Busch vom warmen Wetter profitiert und mehr Bier verkauft. Der Absatz stieg in den drei Monaten bis Ende Dezember um vier Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zugleich konnte der Konzern, der Bier der Marken Pilsner Urquell, Grolsch oder Peroni verkauft, Preiserhöhungen durchsetzen. Der bereinigte Umsatz legte sieben Prozent zu. Von Reuters befragte Analysten hatten nicht mit einem derart guten Ergebnis gerechnet.

Der weltweit führende Brauer AB Inbev will SAB Miller für etwa 100 Milliarden Euro übernehmen. Es wäre die viertgrößte Übernahme aller Zeiten. Um die Zustimmung der Wettbewerbshüter zu sichern, stellte SAB Miller zuletzt die europäischen Marken Grolsch und Peroni zum Verkauf. Sollte der Zusammenschluss des Herstellers von Bieren wie Beck's, Budweiser und Corona mit der Nummer zwei über die Bühne gehen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus einem Hause kommen. Konkurrenten wie Heineken und Carlsberg wären klar abgeschlagen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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