Politik für den Einstieg bei Alitalia
Rückenwind für Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa ist einer von mehreren Kandidaten für einen Einstieg bei angeschlagenen italienischen Fluglinie Alitalia. Nun haben sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Bundeskanzlerin Merkel für einen Einstieg ausgesprochen.

HB DÜSSELDORF. Die Deutsche Lufthansa hat für einen Einstieg bei der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia Rückendeckung aus der Politik erhalten: „Von italienischer Seite ist das wünschenswert - eine Einigung wäre vorteilhaft für beide Seiten“, sagte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Auch Merkel sagte: „Wenn es zu einer Einigung kommt, würde ich das aus vollem Herzen begrüßen.“

Lufthansa gilt neben Air France und einigen weiteren Airlines als möglicher Kandidat für einen Einstieg bei Alitalia. Ende September war Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber auf Einladung der italienischen Regierung zu Gesprächen in Italien. Zum Inhalt waren keine Einzelheiten bekanntgeworden. Die Lufthansa äußerte sich nicht zu den Aussagen aus der Politik: „Das kommentieren wir nicht“, sagte eine Lufthansa-Sprecherin.

Nach Plänen der privaten Investorengruppe CAI sollen zur Rettung der noch staatlichen Airline mindestens 3000 Stellen abgebaut werden. Die italienische Regierung hofft, dass eine ausländische Airline mit einer Minderheitsbeteiligung bei der Alitalia einsteigt. Lufthansa war zuletzt bei der belgischen Fluglinie Brussels Airlines eingestiegen.

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