Post-Chef Frank Appel
„Wir liefern wie versprochen“

Die Deutsche Post verbucht ein erfolgreiches Geschäftsjahr und kommt unterm Strich auf einen operativen Gewinn von 2,67 Milliarden Euro. Konzernchef Appel hat auch gute Nachrichten für seine Aktionäre parat.
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DüsseldorfDer Bonner Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Der Konzernumsatz konnte im abgelaufenen Jahr um 5,1 Prozent auf insgesamt 55,5 Milliarden Euro (Vorjahr 52,8) gesteigert werden, was die Post auch dem Weihnachtsgeschäft und der Wachstumsregion Asien zu verdanken hat.

Gleichzeitig profitiert die Briefsparte des Konzerns mit dem Paketgeschäft hierzulande vom rasanten Wachstum des Internethandels, was nach eigenen Angaben die Basis für einen Anstieg des Konzern-Ebit im abgelaufenen Jahr bildete.

Mit 2,67 Milliarden Euro lag das operative Ergebnis innerhalb des angepeilten Zielkorridors von 2,6 Milliarden Euro bis 2,7 Milliarden Euro und gut 9 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 500 Millionen Euro auf 1,66 Milliarden Euro.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2012 haben wir ein weiteres Etappenziel im Rahmen unserer Strategie 2015 erreicht“, sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Appel. „Im abgelaufenen Jahr haben wir auf einem nicht immer einfachen Weg weitere wichtige Fortschritte erzielt. Und wir haben geliefert, was wir versprochen haben – im Sinne unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre.“ Diese sollen, wie im letzten Jahr auch, eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie erhalten.

Für das aktuelle Jahr ist das Unternehmen trotz konjunktureller Unsicherheiten weiter optimistisch. Die Post erwartet einen Gewinnanstieg und prognostiziert für das Konzern-Ebit einen weiteren Anstieg auf 2,7 Milliarden Euro bis 2,95 Milliarden Euro - dabei soll auch die seit Jahresbeginn geltende Erhöhung des Briefportos helfen.

In der Express- und Logistikbranche, die im Zuge der Globalisierung Güter weltweit transportiert, wird derzeit gerätselt, wie sich die Konjunktur entwickelt. Der Chef des weltgrößten Paketdienstes UPS, Scott Davis, hatte jüngst die Erwartungen für das weltweite Wachstum 2013 als bescheiden bezeichnet. Im US-Heimatmarkt herrsche angesichts innenpolitischen Streits Unsicherheit.

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Härtere Zeiten am Briefmarkt

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  • Gut das die Post wenigstens die Aktionäre zufrieden stellen kann wobei der Normalanleger im deutschen Aktienrecht nichts zu melden hat!Auf der Strecke bleibt der Kunde der z. B. seine Zeitungen nicht geliefert bekommt wie im Ort Amelinghausen. Schuld wäre der Krankenstand sagte der Briefträger.Wenn ein Konzern nicht in der Lage ist Lieferverträge einzuhalten dann ist dies kein Erfolgserlebnis sondern ein Armutszeugnis!Der Vorstand der derartige Mißstände zuläßt sollte gefeuert werden!

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