Post will weiter im Ausland expandieren
TPG konkurriert mit Deutscher Post um Dänische Post

Nach der Deutschen Post hat auch der niederländische Postkonzern TPG ein Angebot für 25 Prozent der Aktien der Dänischen Post abgegeben. Die Deutsche Post interessiert sich aber nicht nur für den dänischen Markt, sondern hat darüber hinaus den spanischen Postdientleister Unipost übernommen

HB KOPENHAGEN/BONN. Die Kopenhagener Zeitung „Jyllands-Posten“ berichtete am Dienstag, TPG biete zwischen 100 und 200 Millionen Euro. Nach offiziell nicht bestätigten Medienangaben soll der Konzern, zu dem auch das Logistikunternehmen TNT gehört, auf seine bisherige Forderung nach der Übernahme weitere Aktien verzichtet haben.

Als aussichtsreichste Käuferin galt bislang die Deutsche Post. Sie bietet 100 Millionen Euro. Innerhalb der nächsten Wochen treffen sich die Interessenten erstmals mit der Dänischen Post und ihrem Besitzer, dem Verkehrsministerium. Voraussichtlich im November findet dann der so genannte Due-Diligence-Prozess statt, in dessen Verlauf die Bieter sensiblere Daten über Bilanzen und Kundenverhalten der Dänischen Post erhalten. Der endgültige Verkauf wird im Laufe des Winters erwartet.

Die Post expandiert darüber hinaus in den spanischen Briefmarkt. Sie übernahm rund 38 Prozent der Anteile am größten spanischen Postdienstleister Unipost, wie das Unternehmen am Dienstag in Bonn berichtete. Unipost mit Sitz in Barcelona sei der größte private Postdienstleister im spanischen Briefmarkt und habe sich auf die nationale Beförderung von Geschäftspost spezialisiert. Die Post setzt mit dieser Beteiligung ihre Strategie zum Einstieg in nationale Briefmärkte im Ausland fort.

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