Postdienstleister
TNT verdient mehr und will sich verschlanken

Der niederländische Postdienstleister TNT hat seinen operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal um neun Prozent gesteigert. Der Deutsche-Post-Konkurrent kündigte an, sein Frachtmanagementgeschäft zu verkaufen und sich auf das Kerngeschäft mit Post- und Expresszustellungen zu konzentrieren.

HB AMSTERDAM. Mit höheren Umsätzen und besseren Margen habe vor allem die Express-Sparte zu dem Ergebnis beigetragen, teilte das Unternehmen am Montag mit. TNT bekräftigte seine Jahresprognose. TNT-Aktien fielen zu Handelsbeginn um mehr als 2,13 Prozent auf 29,39 Euro.

Vor Steuern und Zinsen verdiente das Unternehmen im dritten Quartal 257 Millionen Euro und lag damit über den Markterwartungen von 247 Millionen Euro. Auch die Umsätze stiegen um neun Prozent. Sie kletterten auf 2,4 Milliarden Euro und enttäuschten damit die Analysten-Erwartungen von 2,56 Milliarden Euro.

Erste Sondierungen hätten ein starkes Interesse an der Frachtmanagement-Sparte ergeben, erklärte TNT-Chef Peter Bakker. Nach dem Verkauf der schwachen Logistik-Sparte hatten einige Analysten die Entscheidung des Konzerns angezweifelt, am Frachtmanagement festzuhalten. Das Frachtmanagement koordiniert Luft- und Seelieferungen und bietet zusätzliche Dienstleistungen wie Zollabfertigungen an. In der Sparte sind 2 300 Mitarbeiter beschäftigt. Der jährliche Umsatz beläuft sich auf 800 Millionen Euro.

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