Praktiker
Praktiker: Gewerkschaft stimmt Gehaltskürzung zu

Einschnitte bei der Altersversorgung und Gehaltseinbußen - mithilfe dieser Maßnahmen will die angeschlagene Baumarktkette jährlich 17,3 Millionen Euro sparen. Die Gewerkschaft stimmt unter Vorbehalt zu.
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MünchenDie Gewerkschaft Verdi will die anstehende Sanierung der Baumarktkette Praktiker unter Auflagen unterstützen. Voraussetzung sei, dass Banken und Finanzinvestoren zunächst die Finanzierung sicherstellten, teilte Verdi am Montag mit. "Die Beschäftigten sind bereit, ihren Beitrag für die Zukunft von Praktiker und Max Bahr zu leisten. Allerdings gibt es keinen Blankoscheck, solange die Finanzierung des Sanierungskonzepts nicht solide und belastbar vereinbart ist", sagte Verhandlungsführer Rüdiger Wolff.

Die Gewerkschaft hatte mit der Praktiker-Spitze Gehaltseinbußen der Belegschaft vereinbart. Durch Verzicht auf Weihnachtsgeld, Prämien und Einschnitte bei der Altersversorgung der 11.000 deutschen Praktiker-Mitarbeiter sollen bis 2014 jährlich 17,3 Millionen Euro eingespart werden.

Auf einer turbulenten Hauptversammlung des Unternehmens in der vergangenen Woche hatten die Eigentümer der angeschlagenen Baumarktkette die drohende Pleite abgewendet. Sie beschlossen eine Kapitalerhöhung, der US-Finanzinvestor Anchorage stellte einen 85 Millionen Euro schweren Kredit in Aussicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Praktiker: Praktiker: Gewerkschaft stimmt Gehaltskürzung zu"

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  • Die "Alteingesessenen" Vorständler müssen bitte sofort WEG.
    Die können nicht loslassen.
    Da kommen keine neuen Konzepte auf den Tisch, die halten bis zum Händebluten an der Stange fest.
    Donauwelle hat recht.Eine Frau geht ganz ANDERST an die Sache ran. Männer in dieser Position sind nur Machtgeil.
    Um was anderes geht es da gar nicht.
    Wir fordern Frau de Krassny an deren Position!!!

  • Ich stimme Donauwelle uneingeschränkt zu. Man kann ein Unternehmen auch an die Wand fahren. Was aus uns Mitarbeitern wird interessiert niemanden. Jahrzehnte steht man hinter dem Unternehmen und jetzt wird nur noch verheizt. Der Vorstand muß weg. Richtige Profis müßen jetzt gegensteuern. Frau de Krassny trauen viele den Wechsel zu.

  • Eine große Unverschämtheit, das UNS keiner gefragt hat -ob wir auf Gehälter verzichten.......
    Die Obersten machen MIST,....und WIR, die eigentlich den Umsatz machen,haben als Dank weniger im Jahr .
    20% ist seit Anfang an,das schlechteste Image, was sich PRAKTIKER zugelegt hat...was Jeder Mitarbeiter wusste!!!!!
    Warum die da oben nicht? Vielleicht stand die Raffgier an oberster Stelle. Die haben sich doch selbst gefeiert und beweihräuchert.Und wir wussten schon das es bergabging, da haben die noch geträumt.Was Sie auch weiterhin tun.Leih mir doch von keiner Heuschrecke Geld........
    Kompletter VORSTAND erstmal weeeeeeeeeeg!!!!!!!
    Ich möchte Frau de Krassney dort sehen

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