Preisanstieg bei Ryanair & Co.
Billig fliegen war gestern

Die Preise der Billigflieger ziehen deutlich an, der Ticketpreis liegt bereits bei 70 bis 160 Euro. Teurere bieten aber auch besseren Service. Germanwings und Ryanair werden von einer Airline aus Ungarn unterboten.
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KölnDie Billigflieger in Deutschland sind laut einer Untersuchung im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich teurer geworden. Je nach Airline lagen die Preise im Frühjahr durchschnittlich zwischen 70 und 160 Euro pro Flugticket, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Low Cost Monitor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervorgeht. Vor einem Jahr hätten Reisende im Schnitt zwischen 60 und 120 Euro für einen Flug bezahlen müssen.

Günstigster Anbieter war mit einem durchschnittlichen Ticketpreis von 69,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren die Airline Wizz. Auf Platz zwei landete Ryanair mit einem Preis von 78,78 Euro. Bei Easyjet kostete das Ticket im Schnitt 97,44 Euro, Germanwings lag bei 144,33 Euro. Teuerster Anbieter war der Untersuchung zufolge Air Berlin mit einem durchschnittlichen Preis von 158,64 Euro. Es sei jedoch zu berücksichtigen, dass teurere Billigflieger teilweise auch besseren Service wie kostenlose Getränke böten, erklärte das DLR.

Für die Studie untersuchte das DLR die Preise auf rund 60 ausgewählten Strecken für Abflüge am nächsten Tag, in einer Woche, einem Monat und in drei Monaten. Die Durchschnittspreise seien stark vom Buchungszeitpunkt abhängig. Ein Flug, der am Vortag gebucht werde, könne ein vielfaches dessen kosten, was ein Flug in drei Monaten koste, erklärte das DLR. Die Spannbreite habe sich hier aber anscheinend verringert.

Insgesamt konnten Reisende auf 466 Strecken mit einem Billigflieger in Deutschland abheben oder landen. Dies seien 43 Strecken und damit rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Im europäischen Luftraum kommen die Billigflieger im Vergleich mit den regulären Airlines insgesamt auf einen Anteil an den Starts und Landungen von 27 Prozent.

Größter Billigflieger im deutschen Markt ist mit 1700 Starts und Landungen Air Berlin. Deutliche Auswirkungen habe aber die Neustrukturierung der Lufthansa und ihrer Tochter Germanwings. „Die Lufthansa-Tochter bot in diesem Winter 60 Prozent mehr Flüge an“, erklärte DLR-Experte Peter Berster. Die Lufthansa hatte im vergangenen Jahr ihren innerdeutschen und innereuropäischen Flugverkehr abseits ihrer Drehkreuze größtenteils auf Germanwings verlagert. Mit insgesamt 1200 Starts pro Woche habe Germanwings zu Air Berlin aufgeholt, erklärte Berster.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Nicht zu vergessen sind ja noch die Serviceaufschläge bei Abzockeranbieter wie z.B. die Buchungsplattform ... fluege.de.

    Diese Plattform verdient eher ihr Geld mit dem saftigen Aufschlag für Kreditkartenzahlungen oder bei VISA-Kartenbuchungen: 80,- "Service-Fee-Gebühr".
    Auf mehrmalige schriftliche Anfrage was denn der Kunde für diese Servicegebühr erhält gab es bisher keine Antwort.

    Und es wird geschworen, das diese Gebühr Anfang des jahres nicht im zu zahlenden Endpreis angezeigt wurde. Passend dazu wurde der Flug und die "Servicegebühr" auch einzeln belastet.

    Naja, die schwer übergewichtige Werbefigur Kalle muss ja auch was auf die Rippen kriegen (schonmal gefragt warum im Spot die Flugbegleiterin so steht das die Sitzlehne nicht zu sehen ist? Richtig. Sonst fällt es auf das der Hungerhaken 2 Sitzplätze braucht.).

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