Preisdruck belastet
Bei Air Berlin checken mehr Passagiere ein

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, Air Berlin, hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihre Passagierzahlen um mehr als ein Drittel auf neun Millionen gesteigert und damit fast die Gesamtzahl des Vorjahres erreicht.

HB BERLIN. Bis Ende September habe Air Berlin 2,5 Millionen Passagiere mehr geflogen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Im gesamten Jahr 2003 hatte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft 9,6 Millionen Gäste. In diesem Jahr werden weit mehr als zehn Millionen erwartet.

Der Großteil des Wachstums geht auf zusätzliche Kapazitäten zurück. Air Berlin hat allerdings auch die Auslastung der Maschinen verbessert. Diese erhöhte sich den Angaben zufolge bis Ende September in diesem Jahr von 79 auf 81 Prozent. „Die Tendenz ist weiter steigend, denn im Monat September hatten wir bereits eine Auslastung von 87 Prozent“, sagte Geschäftsführer Joachim Hunold.

Damit lag Air Berlin bei der Auslastung besser als der Marktführer, die Deutsche Lufthansa, die im September auf einen Sitzladefaktor von 77,6 Prozent kam. Bei den Passagierzahlen liegt die Lufthansa mit 38,6 Millionen (plus 12,7 Prozent) nach neun Monaten allerdings weit vor Air Berlin.

Der Preisdruck macht allerdings auch Air Berlin zu schaffen. Der Umsatz stieg mit einem Plus von knapp 20 Prozent auf knapp 800 Millionen Euro deutlich schwächer als die Passagierzahl. Das Überschreiten der Milliarden-Euro-Marke bis zum Jahresende sei weiterhin ein „realistisches Ziel“, sagte Hunold. Air Berlin strebt zudem nach einem Verlust im Vorjahr für 2004 nach früheren Angaben wieder einen Gewinn an.

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