Preise sollen stabil bleiben
Bei Thomas Cook ist wieder Land in Sicht

Der angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook rechnet bei seiner defizitären Veranstaltermarke „Thomas Cook Reisen“ im kommenden Geschäftsjahr erstmals mit Gewinn. Die Marke habe aus Fehlern gelernt und befinde sich trotz eines aktuellen Gästerückgangs auf gutem Weg. Das teilte Cook-Vorstandsmitglied Peter Fankhauser am Dienstag Abend bei der Präsentation der Winter-Kataloge in Frankfurt mit.

HB FRANKFURT. „Spätestens im dritten Jahr des Bestehens, also im nächsten Geschäftsjahr, wollen wir schwarze Zahlen schreiben“, sagte Fankhauser. Zur Höhe des voraussichtlichen Verlustes im laufenden Geschäftsjahr wollte er sich nicht äußern. Nach Angaben aus Branchen-Kreisen dürfte sich das Minus in diesem Jahr noch im einstelligen Millionen-Euro-Bereich bewegen.

Thomas Cook Reisen bietet Reisen vornehmlich im Bereich ab vier Sternen aufwärts an und ist deutlich kleiner als die wichtigste Cook-Veranstaltermarke Neckermann (drei Millionen Gäste). Der Cook-Konzern als Europas zweitgrößter Reisekonzern nach Tui war im vorigen Jahr mit 251 Millionen Euro Verlust tief in die roten Zahlen geraten und wird derzeit saniert.

Für die ab 1. November beginnende Wintersaison kalkuliert Thomas Cook Reisen mit 5 Prozent mehr Gästen, nach einem Rückgang in der vorherigen Wintersaison. Für den Gesamtmarkt seien etwa 2 bis 3 Prozent Zuwachs zu erwarten, sagte Fankhauser. Die Preise sollen bei etlichen Zielen (Kanarische Inseln, Mallorca, Mexiko, Kuba) sinken, im Durchschnitt aber stabil bleiben. Die Strategie begrenzter Kapazitäten bei gleichzeitig ausgeweiteten Frühbucheranreizen werde fortgesetzt, sagte Thomas Cook Reisen-Geschäftsführerin Gisela Sökeland.

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