Preise steigen seit Jahresbeginn
Strom wird wieder teurer

Viele Deutsche müssen mehr für ihren Strom zahlen. Der Stromkonzern Eon hat zum Jahreswechsel wie sein Essener Konkurrent RWE die Preise für die Endverbraucher angehoben.

HB HAMBURG. Die beiden größten deutschen Energiekonzerne Eon und RWE haben zum Jahreswechsel die Strompreise um durchschnittlich 2,7 % erhöht. Die Unternehmen begründeten den Preisschritt am Dienstag mit erhöhten Erzeugerkosten. Verbraucherschützer kritisierten die Erhöhungen als ungerechtfertigt. „Wir können das nicht nachvollziehen“, sagte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Beschaffungskosten für Gas seien gesunken. Auch die Preise für Importkohle rechtfertigten Preiserhöhungen nicht, da überwiegend einheimische Stein- und Braunkohle eingesetzt werde.

Die Berliner Bewag als größter kommunaler Energieversorger in Deutschland will vorerst nichts an ihren Preisen ändern. Sie ist eine Tochter des drittgrößten deutschen Stromversorgers Vattenfall Europe. Die deutsche Nummer vier, EnBW, plant derzeit keine weitere Erhöhung, sagte EnBW-Sprecher Dirk Ommeln in Karlsruhe. EnBW hatte die Preise für Privatkunden zuletzt am 1. September 2003 um gut fünf Prozent angehoben. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3600 Kilowattstunden pro Jahr bedeute dies eine Mehrbelastung von 2,94 € brutto pro Monat.

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