Preisspanne unter den Erwartungen: Premiere will mehr Aktien an der Börse verkaufen

Preisspanne unter den Erwartungen
Premiere will mehr Aktien an der Börse verkaufen

Der Bezahlsender Premiere will einem Bericht zufolge zwar mehr Aktien an der Börse anbieten. Die Preisspanne für die Papiere liegt aber offenbar unter den Erwartungen von Analysten.

HB BERLIN. Der Bezahlsender Premiere will angeblich mehr Aktien an der Börse platzieren als ursprünglich geplant. Mindestens 30 Millionen Papiere sollen Anlegern angeboten werden – mindestens ein Drittel davon werden aus einer Kapitalerhöhung stammen, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» (FAS) am Sonnabend unter Berufung auf Finanzkreise. Der Rest werde von den Altaktionären emittiert.

In Finanzkreisen werde indes eine Preisspanne zwischen 24 und 32 Euro diskutiert. Das ergäbe ein Emissionsvolumen von mindestens 720 Millionen Euro, wovon ein Drittel dem Unternehmen zuflösse. Premiere würde damit auf 1,92 bis 2,56 Milliarden Euro taxiert. Analysten hatten den Unternehmenswert zwar auf bis zu vier Milliarden Euro geschätzt. Die Preisspanne solle aber «noch genügend Raum für Wertsteigerungen» lassen, sagte Senderchef Georg Kofler der «FAS».

Am kommenden Montag wird die Preisspanne festgesetzt und einen Tag später mit dem Verkaufsprospekt bekannt gegeben. Am Mittwoch beginnt dann die Zeichnungsfrist, die am 8. März endet. Am 9. März ist die Erstnotiz an der Frankfurter Börse vorgesehen. Kofler, kündigte an, selbst einen zweistelligen Anteil an Premiere behalten zu wollen.

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