Privatisierung
Fraport plant Einstieg bei Portugals Flughafengesellschaft

Portugals Regierung trennt sich von zahlreichen Staatsbeteiligungen. Der Flughafenbetreiber ANA könnte demnächst an die deutsche Fraport fallen.

HB FRANKFURT. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat Interesse an einem Einstieg bei der portugiesischen Flughafengesellschaft ANA signalisiert. Es gebe nach ersten Ankündigungen der portugiesischen Regierung zwar noch keine Details über deren Privatisierungspläne, sagte ein Sprecher am Donnerstag. „Aber wir werden eine mögliche Beteiligung oder ein Engagement prüfen“, fügte er hinzu.

Europas zweitgrößter Flughafenbetreiber bemüht sich derzeit insbesondere in Osteuropa und Asien um Beteiligungen an bisher staatlichen Flughäfen. Eine Beteiligung an der britischen Flughafengesellschaft BAA schloss ein Unternehmenssprecher dagegen vor wenigen Tagen aus.

Der portugiesische Staat will Anteile etlicher Unternehmen verkaufen und bis 2009 rund 3,7 Milliarden Euro einstreichen, wie Portugals Finanzminister Fernando Teixeira in einem Reuters-Interview erläuterte. Dazu zählen neben dem Energiekonzern Galp und Papierherstellern auch der Flughafenbetreiber ANA und die Fluggesellschaft TAP, die sich zu 100 Prozent in Staatsbesitz befinden. ANA betreibt in Portugal alle sieben wichtigen Flughäfen mit rund 20 Millionen Passagieren im Jahr.

Über eine Tochtergesellschaft bietet Fraport schon heute in Portugal Dienstleistungen rund um die Flugzeugabfertigung.

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