Privatisierung soll angeschlagene griechische Fluggesellschaft retten – Sieben Bieter in der ersten Runde: DBA interessiert sich für Olympic Airlines

Privatisierung soll angeschlagene griechische Fluggesellschaft retten – Sieben Bieter in der ersten Runde
DBA interessiert sich für Olympic Airlines

Die Privatisierung soll die angeschlagene griechische Fluggesellschaft Olympic Airlines retten. Die deutsche BilliDie Privatisierung soll die angeschlagene griechische Fluggesellschaft Olympic Airlines retten. Die deutsche Billigfluggesellschaft DBA will die Fluglinie offenbar übernehmen. gfluggesellschaft DBA will die Fluglinie offenbar übernehmen.

ghö/mwb ATHEN/MÜNCHEN. Nach Informationen des Handelsblatts aus Athener Regierungskreisen ist die von dem Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl kontrollierte Airline einer von sieben Interessenten für die jetzt wieder einmal zur Privatisierung ausgeschriebene Staatsairline.

Die Regierung sucht dringend einen Käufer für Olympic Airlines. Es sei „die letzte Chance“ für die Fluggesellschaft, sagte Verkehrsminister Michalis Liapis kürzlich. Seit 1999 sind bereits vier Anläufe zu einer Privatisierung gescheitert.

Bei der jüngsten Ausschreibung hat sich überraschend auch Intro beworben, die Holding des DBA-Eigentümers Wöhrl. „Wöhrl hat ein Angebot abgegeben“, bestätigten Branchenkreise. Intro hält auch Wöhrls 100-Prozent-Anteil an der DBA. „Zu laufenden Verhandlungen nehmen wir keine Stellung“, ließ Wöhrl mitteilen – und ließ damit offen, was Hintergrund seines Angebotes ist.

Der Textilunternehmer hatte Mitte 2003 die chronisch defizitäre ehemalige British-Airways-Tochter Deutsche BA übernommen und als DBA weitergeführt. Nach der Sanierung versucht Wöhrl nun, vorsichtig zu expandieren. Für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr rechnet die Airline erstmals mit einem kleinen Gewinn.

Der Privatisierungsberater der griechischen Regierung, die Investmentbank Lazard, sichtet nun die bis zum Ablauf der Ausschreibungsfrist am vergangenen Freitag eingegangenen Bewerbungen und wird in den kommenden Tagen eine Liste der Angebote erstellen, die in die engere Wahl kommen. Diesen Interessenten soll dann eine eingehende Prüfung der Olympic-Finanzen ermöglicht werden, bevor sie verbindliche Angebote abgeben.

Fünf der sieben Interessenten haben sich bereits an früheren, gescheiterten Ausschreibungen beteiligt. Die einzige Überraschung ist die Bewerbung der DBA. Welche Synergien eine Übernahme von Olympic Airlines der DBA allerdings bringen würde und welche Strategie damit verbunden sein könnte, ist für Marktbeobachter nicht ersichtlich.

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