Privatkonsum enttäuscht
Umsatz im Einzelhandel schrumpft weiter

Der deutsche Einzelhandel ist auch im Juli nicht in Schwung gekommen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, verzeichneten die Händler saison- und kalenderbereinigt einen realen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

HB WIESBADEN/BERLIN. Die Geschäfte der Einzelhändler verliefen damit noch schlechter als erwartet. Ökonomen hatten mit Umsatzrückgängen um 0,4 Prozent gerechnet. Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Schwäche des privaten Verbrauchs noch länger andauern wird.

Verglichen mit dem Juli 2007 stagnierten die Umsätze, wie die Statistiker weiter mitteilten. Allerdings habe der diesjährige Juli einen Verkaufstag mehr gehabt als der Vorjahresmonat.

Umsatzeinbußen musste vor allem der Lebensmittel-Facheinzelhandel hinnehmen. Hier gingen die Einnahmen im Jahresvergleich real um 3,9 Prozent zurück. Aber auch Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte spürten ebenso wie der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren die Zurückhaltung der Verbraucher. Sie mussten reale Umsatzrückgänge von jeweils 2,9 Prozent verkraften. Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln setzte hingegen real zwei Prozent mehr um.

Eine leichte Erholung konnte die Deutsche Bundesbank auch für die Einzelhandelsentwicklung inklusive Kfz und Tankstellen feststellen. Demnach stiegen die Umsätze in dieser Abgrenzung im Juli real um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Juni hatte es noch einen Rückgang um 3,5 Prozent gegeben. Die Werte vom Vorjahr wurden trotzdem nicht erreicht. Verglichen mit dem Juli 2007 sanken die Umsätze nach Bundesbank-Angaben um 3,2 Prozent.

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