Privatleute halten sich mit Autokauf zurück: Umsatz der deutschen Kfz-Händler sinkt

Privatleute halten sich mit Autokauf zurück
Umsatz der deutschen Kfz-Händler sinkt

Die deutschen Kfz-Händler mussten im vergangenen Jahr erstmals seit dem Jahr 2000 wieder Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Umsatz im Handel mit Kraftfahrzeugen sank nominal um 0,9 Prozent und ohne Preisveränderungen (real) sogar um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Dabei hielten sich den Statistikern zufolge besonders Privatleute zurück: „Der aktuelle Rückgang resultiert aus gesunkenen Umsätzen im Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen - also dem Verkauf von Fahrzeugen an private Abnehmer.“ Der Einzelhandelsumsatz mit Kfz sank nominal um 2,3 und real um 3,5 Prozent. Die Kfz-Großhändler nahmen dagegen fünf Prozent mehr ein, ihr realer Absatz stieg um 3,7 Prozent.

Die Deutschen nutzen den Statistikern ihre Autos auch immer länger: „Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Pkw liegt mittlerweile bei 11,9 Jahren, im Jahr 2000 lag sie bei 11,6 Jahren.“ 1974 wurde ein Pkw im Durchschnitt nur 9,3 Jahre gefahren.

Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes wurden 2004 mit rund 3,78 Millionen Kfz 1,1 Prozent mehr neu zugelassen als im Jahr zuvor. Die Zahl der Besitzumschreibungen ging dagegen um 2,4 Prozent zurück.

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