Probleme mit dem Dreamliner: Japan Airlines erwartet Gewinnausfall in Millionenhöhe

Probleme mit dem Dreamliner
Japan Airlines erwartet Gewinnausfall in Millionenhöhe

Japan Airlines kommt der Ausfall von Boeings „Dreamliner“ teuer zu stehen. Das Unternehmen rechnet mit einem Gewinnausfall von fast zehn Millionen Euro. Die Jahresprognose wurde dennoch angehoben.
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TokioDie japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) stellt sich wegen des weltweiten Flugverbots für den Dreamliner von Boeing auf einen Gewinnausfall von 1,1 Milliarden Yen (fast zehn Millionen Euro) ein. Auf 300 Millionen Yen belaufe sich der Verdienstausfall im Januar, bei insgesamt 800 Millionen Yen werde er in den Monaten Februar und März liegen, teilte die Airline am Montag in Tokio mit.

Diese Summe wird sich jedoch nicht in vollem Umfang auf das Betriebsergebnis auswirken, da das Unternehmen das Flugverbot für den Dreamliner auch zum Sparen nutzen will. Das Betriebsergebnis werde voraussichtlich um 700 Millionen Yen schrumpfen, teilte Konzernchef Yoshiharu Ueki mit. Zugleich bekräftigte er sein Vertrauen in die Boeing 787. „Die Batteriepanne war bedauerlich. Aber es ist ein wunderbares Flugzeug.“

Das Flugverbot für die Boeing 787 war Mitte Januar wegen Batterieproblemen verhängt worden. Anfang Januar war bei einem Dreamliner der Fluggesellschaft Japan Airlines nach der Landung in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine weitere Boeing 787 der Gesellschaft All Nippon Airways (ANA) wegen eines Brands auf einem japanischen Inlandsflug notlanden.

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