Procter & Gamble

Pampers-Hersteller macht wieder weniger Umsatz

Der Umsatzschwund bei Procter & Gamble hält an: Der Pampers-Hersteller hat das siebte Quartal in Folge weniger eingenommen. Nun muss sich der Henkel-Rivale neue Gegenmaßnahmen überlegen.
Besonders schlecht läuft es bei Kosmetika, Babybedarf und Rasierern. Quelle: ap
Procter & Gamble in Cincinnat

Besonders schlecht läuft es bei Kosmetika, Babybedarf und Rasierern.

(Foto: ap)

BangaloreDer kriselnde Pampers-Hersteller Procter & Gamble (P&G) sieht Licht am Ende des Tunnels. Ein Ende des Umsatzschwunds beim weltgrößten Hersteller von Haushaltsprodukten ist dem Management zufolge zu erwarten - zumindest bereinigt um Währungseffekte und Verkäufe. Schon im laufenden Quartal dürfte nach dieser Rechnung mehr in den Kassen landen, sagte Firmenchef A.G. Lafley.

An der Wall Street reagierten Anleger am Freitag erleichtert: Die P&G-Aktie legte vorbörslich 2,6 Prozent zu.

Der Sparkurs des Henkel -Konkurrenten sowie der Verkauf von unprofitablen Geschäftsteilen zahlen sich allmählich aus. Der Gewinn stieg im abgelaufenen Vierteljahr um gut 30 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Allerdings spürt der Henkel -Konkurrent noch deutlich eine anhaltende Nachfrageschwäche sowie negative Währungseffekte durch den starken Dollar. Zu Beginn des Geschäftsjahres musste das Unternehmen das siebte Quartal in Folge einen Umsatzrückgang hinnehmen. Es erlöste mit 16,5 Milliarden Dollar zwölf Prozent weniger als vor Jahresfrist. Besonders stark waren die Rückgänge bei Kosmetika, Babybedarf und Rasierern.

Um die Umsatzverluste in den Griff zu bekommen, hatte P&G vor wenigen Monaten mehr als 40 Marken für 12,5 Milliarden Dollar an den US-Parfümhersteller Coty verkauft, darunter die Shampoo-Marke Wella.

Diese Konzerne versorgen die Welt
Platz 41 – Henkel
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Die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat erneut die größten Konsumgüterhersteller der Welt ermittelt. Als einziges deutsches Unternehmen unter den Top 50 bleibt der Persil-Hersteller Henkel wie im Vorjahr auf dem 41. Rang – mit einem Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar.

Quelle: OC&C

Platz 10 – L'Oréal
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L’Oréal ist der weltgrößte Kosmetikkonzern. Die Franzosen überzeugen mit zahlreichen starken Marken.

Platz 9 – Mondelez
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Mondelez ist eine Abspaltung von Kraft Foods. Er bündelt das weltweite Snackgeschäft, außerdem die Kaffee-Aktivitäten. Das macht den Konzern zum Konkurrenten von Nestlé. Allerdings werden die Kaffeemarken rund um Jacobs unter der Führung der deutschen Industriellen-Familie Reimann mit dem niederländischen Konzern DE Master Blenders verbunden.

Platz 8 – Tyson Foods
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Tyson Foods ist in den USA bekannt. Der Konzern gehört zu den weltgrößten Fleischverarbeitern. 2015 machte Tyson einen Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar.

Platz 7 – AB Inbev
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Der Bierbrauer AB Inbev ist durch viele Übernahmen zum Weltspieler geworden. Er treibt die Konsolidierung der Branche voran – und fusioniert derzeit mit dem größten Rivalen SAB Miller. In Deutschland ist er mit Marken wie Beck’s, Corona und Lübzer vertreten.

Platz 6 – Coca Cola
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Coca-Cola liegt deutlich hinter Pepsi. Denn anders als der Rivale hat der Konzern aus Atlanta kein großes Snackgeschäft. Dafür hat er zuletzt bei Verbrauchern Sympathien mit seiner Kampagne, Namen auf Dosen und Flaschen zu schreiben, gewonnen – und mit Innovationen wie Kokoswasser und Coke Life mit Stevia.

Platz 5 – JBS
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JBS ist eher unbekannt in Europa. Dabei gehört der brasilianische Fleischproduzent zu den ganz großen Konzernen der Konsumgüterbranche mit 47,9 Milliarden Dollar Umsatz.

  • rtr
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