Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt
Fedex legt kräftig zu

Der weltgrößte Luftfracht-Zusteller hat sein Ergebnis im ersten Quartal dank höherer Nachfrage mehr als verdoppelt. Beim Ausblick konnte das Unternehmen dagegen die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen.

HB NEW YORK. Für das erste Geschäftsquartal wies der Konkurrent der Post-Tochter DHL ein Ergebnis von 330 Mill. Dollar oder 1,08 Dollar je Aktie aus nach 128 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 23 % auf 6,98 Mrd. Dollar. Die Zahlen für das am 31. August abgelaufene Vierteljahr entsprachen den durchschnittlichen Analystenprognosen und auch den jüngst nach oben revidierten Fedex-Erwartungen. Zur Begründung verwies das Unternehmen auf ein starkes internationales Geschäft.

Das Wachstum der Weltwirtschaft werde stetiger und nachhaltiger, sagte Firmenchef Frederick Smith bei einer Analystenkonferenz. „Langfristig erwarten wir eine Fortsetzung dieses robusten Konjunkturtrends.“ Die Firmen füllten allmählich wieder ihre Lager auf, und Fedex transportiere einen Großteil dieser Güter.

Das Unternehmen bekräftigte seine Gesamtjahresprognose von 4,40 bis 4,60 Dollar Gewinn je Aktie. Analysten erwarten bislang im Schnitt 4,45 bis 4,75 Dollar je Anteilsschein. „Einige am Markt hatten eine erneute Verbesserung des Ausblicks erwartet“, sagte Tim Ghriskey von Solaris Asset Management. „Daher wurden trotz des sehr soliden Quartals einige Gewinne mitgenommen“, begründete er die Kursverluste der Fedex-Aktien.

Enttäuscht äußerten sich einige Analysten auch vom Geschäftsverlauf auf dem heimischen Express-Markt. Dort gingen die Transportvolumina zurück, während im internationalen Geschäft ein 25-prozentiger Umsatzzuwachs verzeichnet wurde. Konkurrent DHL hatte im Juni Milliardeninvestitionen in sein Zustellnetz in den USA angekündigt mit dem Ziel, den dortigen Marktführern Fedex und UPS Anteile abzujagen.

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