Prüfung größerer Zukäufe
Baywa verdient mehr

Deutschlands größter Argrar- und Baustoffhändler Baywa prüft mehrere größere Übernahmen im Inland. Im ersten Halbjahr konnten die im SDax gelisteten Münchener vor allem dank Kostensenkungen den Gewinn steigern und bekräftigten ihre Ziele für 2004.

HB MÜNCHEN. Derzeit würden die Bilanzen mehrerer Baustoffhändler im Rahmen einer so genannten Due-Diligence eingehend untersucht, sagte Baywa-Chef Wolfgang Deml am Donnerstag in München. „Da werden wir in den nächsten zwei bis drei Monaten fertig sein.“ Es handele sich dabei um durchaus größere Firmen mit Jahresumsätzen im dreistelligen Millionenbereich. Namen nannte Deml nicht.

Zugleich bekräftigte er, die Absicht, im Zuge der EU-Erweiterung auch nach Osteuropa zu expandieren. Die Baywa werde sich dabei aber äußerst vorsichtig verhalten. „Wir wollen nichts kaufen, was krank ist.“ Die Baywa-Aktie notierte am frühen Nachmittag auf dem Frankfurter Parkett bei äußerst schwachen Umsätzen mit 12,02 € um 0,7 % im Minus.

Von Januar bis Juni konnte die Baywa den Konzerngewinn vor Steuern um knapp 20 % auf 31,6 Mill. € steigern. „Kostensenkungen und Prozessoptimierungen zeigen deutliche Wirkung“, kommentierte Deml. Der Umsatz sank um 1,8 % auf 2,91 Mrd. €. Damit liege der Konzern „eher über Plan“.

Deml zufolge schnitten im Halbjahr beim Ergebnis - vor allem wegen Einsparungen - sowohl die Argrar- als auch die Baustoffsparte besser ab. Im Teilbereich Agrartechnik sei als Folge der Dürreschäden des Vorjahres allerdings immer noch die Zurückhaltung der Landwirte bei Investitionen spürbar.

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