Puppenhersteller
Zapf gerät zunehmend unter Druck

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Der angeschlagene Puppenhersteller Zapf Creation gerät zunehmend unter Druck. Das Unternehmen teilte am Mittwochabend mit, dass ein Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft eingetreten ist. Dies sei zurückzuführen auf eine weitere Ergebnisbelastung im Zusammenhang mit dem Geschäftsverlauf 2012 sowie auf Wertberichtigungen. Der Vorstand werde nun unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen - dies ist laut Aktiengesetz vorgeschrieben. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Erst vor kurzem hatte Zapf bestätigt, nicht mehr mehrheitlich dem US-Unternehmer Isaac Larian zu gehören. Die Gründe für Larians Entscheidung blieben unklar. Larian ist Chef des amerikanischen Spielwarenherstellers MGA, über Stiftungen hielt er seit 2006 die Mehrheit bei Zapf. Er verringerte nun seinen Anteil auf einen Wert zwischen 25 und 50 Prozent.

Zapf kämpft schon seit Jahren mit Schwierigkeiten. Im ersten Halbjahr 2012 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 12,5 Millionen Euro erzielt, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 waren es noch 14,4 Millionen Euro gewesen. Der auf Spiel- und Funktionspuppen wie Baby Born spezialisierte Anbieter registrierte ein Minus von knapp 4,3 Millionen Euro.

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