Quartalsbericht

Praktiker schockiert Börse mit Gewinnwarnung

Das schwierige wirtschaftliche Umfeld in Südost- und Osteuropa belaste das Geschäft des Baumarktkonzerns: Das operative Ergebnis wird 2011 selbst vor Sondereffekten nicht steigen, sondern sinken.
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Der Baumarktkonzern Praktiker hat mit einer Gewinnwarnung seine Aktionäre kalt erwischt. Quelle: dpa

Der Baumarktkonzern Praktiker hat mit einer Gewinnwarnung seine Aktionäre kalt erwischt.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Baumarktkonzern Praktiker hat mit einer Gewinnwarnung seine Aktionäre kalt erwischt. Das operative Ergebnis (Ebita) werde 2011 nun selbst vor Sondereffekten nicht steigen, sondern sinken, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Praktiker-Aktie stürzte um rund 17 Prozent ab und erreichte bei 4,85 Euro ihren niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

In dem für das Jahresgeschäft wichtigen zweiten Quartal blieb die Umsatz- und Ertragsentwicklung in Deutschland den Angaben zufolge hinter den Erwartungen zurück. Auch das schwierige wirtschaftliche Umfeld in der für den Konzern bedeutenden Region Südost- und Osteuropa belaste das Geschäft. Praktiker müsse Wertberichtigungen und zusätzliche Rückstellungen in niedriger dreistelliger Millionenhöhe verbuchen. Genaue Zahlen zum zweiten Quartal will das Unternehmen mit seinem Halbjahresbericht am 27. Juli veröffentlichen.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Quartalsbericht: Praktiker schockiert Börse mit Gewinnwarnung"

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  • Personal ist heutzutage die einzige Resource im Handel. Wenn man kein bzw. schlechtes Personal hat, dann passiert das gleiche wie mit anderen maroden Unternehmen! Sie verschwinden! --> Charles Darwin! Ich hoffe nur, dass der Staat kein Geld in die Ärsche des Manegments reinschiebt!

  • Der Metzger bringt den Laden ins Grab. Das Personal (auch das der Zentrale) wird ausgelagert, in den Märkte nur noch Fremdkräfte und immer weniger Verkäufer. Easy to shop (E2S)ist ein Flop und die alten Märkte haben einen riesigen Investitionsstau. So kann man keine Geschäfte machen. da hilft auch kein Boris Becker mehr. Die Aktien haben bei Ausgabe (ohne Max-Bahr) 16€ gekostet. Mit Max-Bahr nur noch weniger als ein Drittel. Also: Kehrt den Werner raus und besinnt euch darauf, was ihr mal konntet. Günstig und innovativ einkaufen und gute Ware zum gescheiten Preis verkaufen. Schafft dieses Friedhofs- und Angstklima ab. Dann kommen auch die Umsätze wieder. Ihr ward mal bis 1998 die Besten in D. Dann kam Krämer, machte aus Praktiker einen Obi und danach Werner schmiss die guten Macher raus. Das war dann der Todesstoß.

  • Die Praktikerzentrale sitzt in Kirkel, nicht in Ratingen

  • Aufgrund der erschreckenden Konzeptlosigkeit des Vorstandes und der Stärke der Mitbewerber (allen voran Hornbach)überrascht mich, dass sich anscheinend immer wieder Investoren für diesen tönernen Riesen finden.

  • Praktiker wird von unprofesionellen Amateuren geführt. Die glauben tatsächlich Werbung
    darf nichts kosten und machen daher alles billig irgendwie selber.
    So beendet man eine Marke!
    Eigentlich eine interessante Studie, allerdings an Dummheit nicht zu überbieten......
    gib mir den Sound der Säge.....

    Eine uralte Weisheit von Henry Ford:
    "A man who stops advertising to save money, is like a man who stops the clock
    to save time."
    Dieses Wissen ist in Ratingen allerdings noch nicht angekommen und das wird leider `ne Menge Arbeitsplätze kosten.

    Komplettversager im Management, das Management austauschen, solange man noch kann.

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