Quartalsbilanz
Easyjet baut seine Airbus-Flotte aus

Der britische Billigflieger easyjet hat seinen Vorsteuergewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr wie erwartet gesteigert und den Kauf von 52 Airbus-Jets angekündigt. Außerdem sicherte sich easyjet Optionen für 75 weitere Airbus-Flugzeuge.

dpa-afx LONDON. Für das Geschäftsjahr 2005/06 (30. September) meldete das Unternehmen am Dienstag einen Gewinnzuwachs vor Steuern von 56 Prozent auf 129 Mill. britische Pfund (192 Mill. Euro). Analysten hatten mit 125 bis 130 Mill. Pfund gerechnet. Die Passagierzahl stieg aufgrund eines starken Sommergeschäfts um 11,5 Prozent. "Wir erwarten eine Kapazitätsausweitung um 15 Prozent im Jahr 2007", sagte easyjet-Vorstandschef Andy Harrison.

Das Unternehmen hatte für das Geschäftsjahr bis Ende September bereits ein Umsatzplus von 21 Prozent auf 1,62 Mrd. Pfund gemeldet. Der Umsatz pro Sitz wuchs um 5,9 Prozent, die Eigenkapitalrendite um drei Prozentpunkte auf 10,1 Prozent. Bei den Kosten ergab sich ein uneinheitliches Bild. Die Kerosinkosten pro Passagiersitz legten um 33 Prozent zu, was einem Plus von 2,48 Pfund entspricht. Die übrigen Kosten pro Sitz gingen um 1,5 Prozent auf 28,36 Pfund zurück.

Für den Kauf der 52 Airbus-Jets vom Typ A319 übt easyjet eine bestehende Option aus. Die Flugzeuge sollen zwischen 2008 und 2010 ausgeliefert werden. Allerdings müssen die Easyjet-Aktionäre der Entscheidung noch zustimmen. Mit diesem Auftrag hätte Airbus Bestellungen von easyjet im Wert von mehr als vier Mrd. Dollar in den Auftragsbüchern. Für 75 Flugzeuge vom Typ A320 sicherte sich easyjet die Kaufrechte. Damit verfügt das Unternehmen über Optionen auf 123 Airbus-Maschinen.

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