Quartalsbilanz
Gagfah-Konzept geht auf

Die Immobiliengesellschaft Gagfah hat in den ersten drei Quartalen 2006 durch höhere Mieteinnahmen und geringere Zinskosten ihren operativen Gewinn um knapp ein Drittel gesteigert. Gagfah kauft Wohnungsportfolios in Deutschland, und versucht anschließend deren Leerstandsrate zu verringern und die Mieten zu erhöhen. Dieses Konzept scheint aufzugehen.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in den ersten neuen Monaten pro forma konsolidiert auf 310,3 Mill. Euro nach 240,5 Mill. Euro im Vorjahr geklettert, teilte der Börsenneuling am Freitag in Luxemburg mit.

Unter dem Strich schrieb Gagfah einen Gewinn von 147,2 Mill. Euro, nach einem Verlust von 72,3 Mill. im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten seien die Mieteinnahmen der als Finanzinvestition gehaltenen Bestände auf 606,9 (589,2) Mill. Euro gestiegen. Zudem hatte der Konzern von einer Neubewertung seiner Immobilien profitiert. Die Wohnimmobiliengruppe Gagfah umfasst die Unternehmen Gagfah in Essen, Nileg in Hannover und Woba in Dresden. Der Finanzinvestor Fortress, der den Konzern Mitte Oktober an die Börse brachte, hatte diese Firmen in den vergangenen Jahren für 6,7 Mrd. Euro zusammengekauft.

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