Quartalsergebnis
Ahold verfehlt Analystenerwartungen deutlich

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im vierten Quartal 2004 beim operativen Gewinn die Erwartungen von Analysten weit verfehlt.

HB AMSTERDAM. Der viertgrößte Einzelhandelskonzern der Welt konnte allerdings die Gewinnmarge auf fast drei Prozent von 2,24 Prozent vor einem Jahr steigern. Bis Ende 2005 peilt Ahold eine Gewinnmarge von fünf Prozent und ein Umsatzwachstum von ebenfalls fünf Prozent an.

Analysten zeigten sich skeptisch, ob das Unternehmen die Umsatzziele erreichen kann. Sie wiesen auf die harte Konkurrenz in der Branche hin. Der Kurs der Ahold-Aktie fiel nach Veröffentlichung des Ergebnisses um fast zwei Prozent auf 6,55 Euro.

Der operative Gewinn vor außerordentlichen Posten und Firmenwert-Abschreibungen habe sich im Schlussquartal 2004 auf 207 Millionen Euro belaufen, teilte Ahold am Dienstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten den Gewinn vor Steuern, Zinsen, Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten im Schnitt mit 313 Millionen Euro erwartet.

Im Berichtsquartal sei ein Reingewinn von 96 Millionen Euro erzielt worden, teilte Ahold weiter mit. Im Gesamtjahr 2004 sei allerdings in Folge hoher Belastungen im Südamerika-Engagement ein Verlust von 443 Millionen Euro verzeichnet worden.

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