Quartalsergebnis
Marktforscher GfK mit Gewinnminus

Den deutschen Konsumenten schaut kaum jemand so genau auf die Finger wie der größte Marktforscher GfK. In den ersten drei Monate kletterte der Umsatz des Nürnberger Unternehmens, aber beim Gewinn sah es anders aus.
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NürnbergDeutschlands größter Marktforscher GfK ist mit einer durchwachsenen Bilanz ins Jahr gestartet. Während der Umsatz auch dank mehrerer Übernahmen um gut elf Prozent auf 345,1 Millionen Euro stieg, fiel der Nettogewinn um vier Prozent auf 14,4 Millionen, wie der Konzern am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Anders als im Vorjahr gab es nicht mehr so starke Wechselkurseffekte und zudem stiegen die Zinsaufwendungen wegen einer an den Markt gebrachten Anleihe, was zusammen zu dem Ergebnisrückgang führte. Im Tagesgeschäft lief es indes besser: Das sogenannte angepasste operative Ergebnis, das Sonderfaktoren ausklammert, kletterte um zehn Prozent auf 33,5 Millionen Euro.

Das Unternehmen - bekannt für seinen monatlichen Konsumklima-Index und die Erhebung der TV-Einschaltquoten - bekräftigte zugleich den Ausblick für dieses Jahr. Demnach soll der Umsatz auf 1,5 Milliarden Euro steigen. Dies würde einem Plus von neun Prozent entsprechen. Damit will die Nummer vier auch das Wachstum der Branche übertreffen. Das Ergebnis dürfte zulegen, weil mit weniger Sonderlasten gerechnet wird. Die operative Marge in Höhe von 13,7 Prozent soll gehalten werden. Im ersten Quartal ging es hier mit 9,7 Prozent allerdings leicht nach unten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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