Quartalsgewinn
FMC zieht gute Bilanz für den US-Markt

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im ersten Quartal dank eines starken Geschäfts mit Produkten und Dienstleistungen für die Blutwäsche seinen operativen Gewinn deutlich gesteigert. Auch der Mutterkonzern Fresenius erwischte damit einen guten Jahresstart.

HB FRANKFURT. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich um elf Prozent auf 244 Mill. Dollar erhöht, teilte FMC am Mittwoch in Bad Homburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit 239 Mill. Dollar gerechnet. Der Nettogewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 116 Mill. Dollar und lag damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 1,747 Mrd. Dollar zu.

FMC profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Dialysedienstleistungen und Produkten für die Nierenwäsche. Der durchschnittliche Umsatz pro Behandlung in den USA, eine der wichtigsten Kennziffern bei FMC, legte um sechs Prozent auf 310 Dollar zu.

Für das Gesamtjahr 2006 erwartet FMC, dass der Umsatz währungsbereinigt um 25 Prozent auf mehr als acht Milliarden Dollar und der Jahresüberschuss vor Einmalaufwendungen auf 515 bis 535 Mill. Dollar zunimmt. Darin seien allerdings Einmalaufwendungen sowie die Umstellung der Bilanzierung von Aktienoptionen noch nicht berücksichtigt, die das Nachsteuerergebnis 2006 mit rund 60 Mill. Dollar belasten werden.

„Mit unseren Ergebnissen für das erste Quartal sind wir hervorragend in das Jahr 2006 gestartet“, erklärte FMC-Vorstandschef Ben Lipps. FMC wolle sich nun auf die Integration der Renal Care Group, weiteres Ergebniswachstum und die Reduzierung seiner Verschuldungsrate konzentrieren. FMC hatte kürzlich die Milliardenübernahme des US-Konkurrenten abgeschlossen, nachdem die US-Kartellbehörde grünes Licht gegeben hatte. Mit künftig 1500 eigenen Dialysekliniken in den USA für rund 115 000 Patienten rückt die Bad Homburger Firma auf dem wichtigen US-Markt wieder auf Platz eins vor.

Der Mutterkonzern Fresenius steigerte seinen operativen Gewinn im ersten Quartal um 37 Prozent auf 291 Mill. Euro. Der Nettogewinn lag bei 65 Mill. Euro nach 46 Mill. Euro vor Jahresfrist. Der Konzernumsatz nahm um 34 Prozent auf 2,388 Mrd. Euro zu. Fresenius bekräftigte seinen Ausblick. Danach soll der Nettogewinn währungsbereinigt mehr als 30 Prozent zulegen, beim Konzernumsatz wird ein Plus von etwa 30 Prozent auf auf rund 10,5 Mrd. Euro erwartet.

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