Quartalsgewinn gesteigert
US-Baumarktkette Lowe's trotzt Krise

Die Immobilienkrise konnte der zweitgrößten US-Baumarktkette nichts anhaben: Lowe's konnte den Quartalsgewinn dank neuer Filialen überraschend stark steigern. Das schwierige Marktumfeld betrachtet das Unternehmen als Herausforderung.

HB ATLANTA. Das Unternehmen bezifferte das Netto-Ergebnis für das abgelaufene Vierteljahr am Montag auf 1,02 Mrd. Dollar nach 935 Mill. Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um knapp sechs Prozent auf 14,2 Mrd. Dollar. Hierzu trug bei, dass Lowe's in den drei Monaten bis Anfang August insgesamt 26 neue Geschäfte eröffnete. In den Baumärkten, die bereits vor einem Jahr existierten, gingen die Erlöse um 2,6 Prozent zurück. Die Aktien legten vorbörslich kräftig zu.

Für das Gesamtjahr nahm Lowe's wegen der Unsicherheit am Immobilienmarkt die Prognosen leicht zurück. Die Kette erwartet nun einen Gewinn von 1,97 bis 2,01 Dollar nach bislang 1,99 bis 2,03 Dollar. Beim Umsatz sagte Lowe's nun ein Wachstum von sieben Prozent voraus nach einer vorherigen Prognose von sechs Prozent.

Das Unternehmen sprach von einem herausfordernden Marktumfeld. In einigen Regionen habe die Immobilienkrise die Ergebnisse belastet. Insgesamt habe Lowe's aber Marktanteile gewonnen. Der größere Konkurrent Home Depot musste wegen des Zusammenbruchs am Häusermarkt im abgelaufenen Quartal den größten Umsatzrückgang seit vier Jahren hinnehmen. Wegen der steigenden Zinsen gepaart mit den fallenden Immobilienpreisen können viele US-Hausbesitzer ihre Hypotheken zuletzt nicht mehr bedienen. Zudem brach die Immobiliennachfrage nach einem jahrelangen Boom ein.

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