Quartalszahlen
Bwin wird von Problemen erdrückt

Der börsennotierte österreichische Internet-Wettanbieter Bwin (früher: Betandwin) hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Verluste von 49,8 Mill. Euro nach Steuern erlitten. Der Wettanbieter ist sowohl in Deutschland als auch in den USA in Schwierigkeiten geraten.

HB WIEN. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hat sich im Berichtszeitraum von plus 8,3 Mill. Euro 2005 auf minus 9,4 Mill. Euro verschlechtert, teilte Bwin am Donnerstag in Wien mit.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das in Bedrängnis geratene Unternehmen noch einen Gewinn von 1,4 Mill. Euro nach Steuern erwirtschaftet. Gleichzeitig steigen die Brutto-Wetteinnahmen jedoch von 96,3 Mill. 2005 auf 289 Mill. Euro.

Bwin ist durch drohende Verbote in Deutschland sowie scharfe Restriktionen in den USA in Bedrängnis geraten. In Frankreich muss das Unternehmen mit einer Anklage wegen illegalen Glücksspiels rechnen. An der Wiener Börse ist der Aktienkurs daraufhin in den vergangenen Monaten stark eingebrochen.

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