Quartalszahlen: Coca-Cola stößt Anlegern bitter auf

Quartalszahlen
Coca-Cola stößt Anlegern bitter auf

Das gezuckerte Imperium aus Atlanta steht vor großen Bewährungsproben. Die Käufer von Coca-Cola wechseln zu gesunden Alternativen, und die Antwort ist einfach nur mehr Werbung. Reicht das?
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San FranciscoMit einem großangelegten Kostensenkungsprogramm versucht Coca-Cola seine Gewinne zu stützen, während das Geschäft im Heimatmarkt Amerika weiter wegbricht. Insgesamt stieg der US-Umsatz um ein marginales Prozent. Aber ein Plus bei ungezuckerten Getränken und Wassern wurde durch einen Einbruch um drei Prozent bei den zuckerhaltigen Getränken wie Coke Classic praktisch ausgelöscht.

Eine Milliarde Dollar ist jetzt das Sparziel bis 2016. Das Geld soll in erster Linie in mehr Marketing und Werbung gesteckt werden. Kann das den Trend brechen? Die Aktie gab im frühen New Yorker Handel rund vier Prozent nach und schloss 3,75 Prozent tiefer bei 37,47 Dollar.

Schenkt man Starinvestor Warren Buffet Glauben, dann kann es eigentlich gar nicht schlecht um Coca-Cola stehen. Rund 400 Millionen Aktien des weltgrößten Herstellers von nicht-alkoholischen Getränken liegen in den Depots von Berkshire Hathaway, ein Wert von rund 16,5 Milliarden Dollar. Das spricht für Vertrauen in die Zukunft beim erfolgreichsten Investor der Welt.

Doch während sich Buffet zu jeder Gelegenheit öffentlich ein Glas Cola einschüttet oder eine Dose Cherry Coke genießt, sieht die Welt rund um ihn herum anders aus. „Du würdest keine zwanzig Zuckerwürfel essen, warum trinkst Du sie?“, fragt ein Plakat in der Roosevelt Middle School in Oakland und warnt vor den riesigen Bechern an Zuckergetränken, die es für einen Spottpreis zu jedem Hamburger in einem der vielen Fast Food Restaurant gibt.

Unvergessen, wenn auch erfolglos, der Vorstoß des früheren Bürgermeisters von New York, Michael Bloomberg. Der wollte überdimensionale Becher mit Zucker-Getränke in Restaurants schlicht verbieten lassen. Was Bloomberg nicht gelang, passierte aber in Mexiko, einem der größten Märkte für Cola. Eine neue Steuer auf gezuckerte Getränke tritt dieses Jahr in Kraft. Mexiko führt die Weltrangliste an, wenn es um Übergewicht und Fettleibigkeit geht.

In Zahlen ausgedrückt sank im vierten Quartal das Nettoergebnis des Unternehmens aus Atlanta im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf 1,71 Milliarden Dollar. Der Weltumsatz fiel um 3,6 Prozent auf elf Milliarden Dollar. Mit dazu beigetragen hat die Kernschmelze vieler Währungen in Entwicklungsländern, was das Ergebnis negativ beeinflusst hat.

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  • Hochmut kommt immer vor dem Fall. Oder: Wer zu spät kommt, den bestrfen die Lebenden. In ein paar Jahren ist die Coke und der Big Mäc Geschichte....

  • Hauptsache Buffet versteht das Geschäft. Es muss simple sein. CC schmeckt gut, ist einfach herzustellen und geschützt. Ein USP ohne ende. Das der Dreck aber die Menschen vergiftet, wenn auch auf einem gefühlt erfrischendem Weg muss man ja nicht verstehen.
    Ob der Hype cola zusammen mit mc donalds nun einbricht waage ich zu bezweifeln. Ich bezweifele dass die Menschen asketisch leben wollen, kurzfristiges gut ist dem äffen lieber als ein langfristiges, ist die Frage die sich nicht stellt

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