Quartalszahlen der Hotelkette
Hilton verdient trotz Expansion weniger

Trotz neuer Kapazitäten im Luxus-Segment hat die amerikanische Hotelkette Hilton im abgelaufenen Quartal weniger verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

HB NEW YORK. Ausschlaggebend war, dass vor Jahresfrist Veräußerungsgewinne und eine geringere Steuerbelastung noch höhere Erträge erlaubten. Die US-Hotelkette hat im Februar indes die Häuser ihres britischen Namensvetters Hilton Group übernommen und damit neue Umsatzquellen im Hochpreis-Segment erschlossen.

Dennoch fiel der Reingewinn im zweiten Quartal auf 144 Mill. Dollar von 202 Mill. Dollar, wie Hilton am Dienstag mitteilte. Ohne Sonderposten legte das Unternehmen einen Gewinn von 32 Cent je Aktie vor und blieb damit zwei Cent unter der durchschnittlichen Analystenerwartung. Der Umsatz stieg um 87 Prozent auf 2,20 Mrd. Dollar. Die Aktien verloren in einem schwächeren Marktumfeld 1,2 Prozent.

Hilton plant auch in Deutschland neue Investitionen: Das Unternehmen wird Hotelpartner bei einem vom Flughafenbetreiber Fraport und der Immobiliengruppe IVG geplanten Bau eines 660 Mill. Euro teuren Hotel- und Bürokomplexes am Flughafen Frankfurt. Mit dem Bau soll im November begonnen werden. Das seit mehreren Jahren von Fraport und IVG geplante „Airrail-Center“, das zwischenzeitlich als nicht realisierbar galt, ist eines der größten Immobilienprojekte in Deutschland.

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